Die am Häufigsten gestellten Fragen

Du bist unsicher was Du für die Reitlehrer Ausbildung brauchst, wie lang es dauert, was es kostet und, und, und, …? Hier findest Du eine Sammlung der am häufigsten gestellten Fragen.

Reitlehrer ist kein geregelter Ausbildungsberuf. Die offizielle Ausbildung wird zwar von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung geregelt, ist jedoch keine Voraussetzung um Reitunterricht geben zu dürfen.

Da Reitlehrer keine geschützte Berufsbezeichnung ist, darf jeder Reitunterricht geben. Auch ohne entsprechende Qualifikation darfst Du Dich Trainer, Ausbilder oder Lehrer nennen.

Um als Reitlehrer erfolgreich zu sein, solltest du jedoch:


Über fundierte Reitkenntnisse und ein gutes Verständnis für Pferdeverhalten verfügen.
Pädagogische Fähigkeiten entwickeln, um deinen Schülern das Reiten sicher und verständlich zu vermitteln.
Eine klare Unterrichtsstruktur und ein individuelles Trainingskonzept für deine Schüler anbieten.
Dich stetig weiterbilden, z. B. durch Kurse in Pferdepsychologie, Biomechanik oder alternativen Reitweisen.

Ein guter Reitlehrer muss nicht nur fachlich kompetent sein, sondern auch in der Lage, dir alle Zusammenhänge und Hilfen klar und verständlich zu erklären. Ebenso sollte er sich einfühlsam in dich und die Gefühlswelt deines Pferdes hineinversetzen können, um ein individuell abgestimmtes Trainingskonzept zu entwickeln, das euch beide optimal fördert.
Gerade in der heutigen Zeit ist es besonders wichtig, sich an pferdegerechten und artgerechten Prinzipien zu orientieren. Ein guter Reitlehrer verzichtet bewusst auf Gewalt oder veraltete Lehrmethoden und setzt stattdessen auf respektvolle Kommunikation, feine Hilfen und eine faire Ausbildung, die auf Vertrauen und Partnerschaft basiert.

Das Einkommen eines selbstständigen Reitlehrers kann stark variieren und hängt von mehreren Faktoren ab:
Art des Unterrichts: Einzelstunden sind in der Regel teurer als Gruppenstunden. Zudem gibt es spezialisierte Trainings wie Sitzschulungen, Horsemanship oder Dressurarbeit, die einen höheren Preis rechtfertigen können.
Erfahrung und Qualifikation: Reitlehrer mit umfassender Ausbildung, besonderen Zertifikaten oder einem spezialisierten Konzept können höhere Preise verlangen.
Region und Zielgruppe: In städtischen oder wohlhabenderen Gegenden sind oft höhere Preise möglich als in ländlichen Regionen.
Unterrichtsmodell: Manche Reitlehrer arbeiten mobil und fahren zu Kunden, andere bieten Unterricht mit eigenen Schulpferden an, was zusätzliche Kosten bedeutet.
Ein Beispiel: In der TGReiten® Pferdeschule kostet eine Einzelstunde rund 62€. Gruppenunterricht ist oft günstiger pro Teilnehmer, weil sich die Kosten auf mehrere Personen verteilen.
Je nach Konzept und Angebot kann ein selbstständiger Reitlehrer zwischen 2.000 € und 5.000 € monatlich oder mehr verdienen. Entscheidend ist eine durchdachte Preisgestaltung, kontinuierliche Weiterbildung und eine klare Positionierung am Markt.

Der Weg zum Reitlehrer ist nicht einheitlich geregelt und kann unterschiedlich lange dauern. Eine Möglichkeit ist die dreijährige Ausbildung zum Pferdewirt, bei der verschiedene Schwerpunkte gewählt werden können, wie “Pferdezucht” oder “Reiten”. Diese Ausbildung vermittelt fundierte Kenntnisse über Pferdehaltung, Ausbildung und Unterrichtsgestaltung.
Allerdings ist keine formelle Ausbildung zwingend erforderlich, um Reitunterricht zu geben. Wie lange es dauert, sich das nötige Wissen und die Praxis anzueignen, hängt stark von der Zielgruppe ab:
Wer kleinen Kindern spielerisch die Grundlagen des Reitens vermitteln möchte, benötigt weniger Erfahrung als jemand, der
fortgeschrittene Reiter im Springen oder in der Dressur professionell unterrichten will.
Zusätzlich sind auch pädagogische Fähigkeiten entscheidend. Ein guter Reitlehrer kann sich auf das Lernniveau und die Bedürfnisse seiner Schüler einstellen und ihnen das Wissen verständlich und pferdegerecht vermitteln. Kontinuierliche Weiterbildung ist in jedem Fall empfehlenswert, um stets auf dem neuesten Stand der Reitlehre zu bleiben.

Ja, definitiv! Immer mehr Menschen sehnen sich nach einer engeren Verbindung zur Natur und zu Tieren. Dadurch steigt die Nachfrage nach pferdegerechtem Reitunterricht, geführten Ausritten und speziellen Kursangeboten – sowohl für Einheimische als auch für Urlaubsgäste.
Besonders gefragt sind moderne, pferdefreundliche Unterrichtskonzepte, die den Fokus auf eine harmonische Mensch-Pferd-Beziehung legen. Auch individuelle Angebote wie Therapie- oder Achtsamkeitsreiten, Kurse für Wiedereinsteiger oder erlebnisorientierte Reitstunden erfreuen sich wachsender Beliebtheit.
Wer sich als Reitlehrer oder Pferdewirt gut positioniert, sein Wissen stetig erweitert und ein durchdachtes Konzept entwickelt, hat in dieser Branche beste Zukunftsaussichten!

Als Reitlehrer/in vermittelst du nicht nur Reittechniken, sondern schaffst auch eine sichere und motivierende Lernumgebung für Reiter und Pferd. Deine Aufgabe ist es, Reiter aller Altersklassen und Erfahrungsstufen individuell zu fördern und sie dabei zu unterstützen, ihre persönlichen Ziele zu erreichen – sei es mehr Sicherheit im Sattel, eine bessere Kommunikation mit dem Pferd oder der Feinschliff für den Turniersport.
Du sorgst dafür, dass sich sowohl Mensch als auch Pferd wohlfühlen, legst Wert auf pferdegerechtes Training und vermittelst dein Wissen mit Geduld und Einfühlungsvermögen. Dein Unterricht ist mehr als nur Technik – du hilfst deinen Schülern, Vertrauen aufzubauen und eine echte Partnerschaft mit ihrem Pferd zu entwickeln.